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15. April 2024

Briefe aus dem Jenseits, 20:15 Uhr im ZDF

Seit 1997 klammern sich die Eltern von Sven Nolden an die Hoffnung, dass ihr vermisster Sohn wiederauftaucht. Plötzlich treffen Briefe bei den Noldens ein, in denen ein Chris die baldige Rückkehr von Sven ankündigt. Klärt sich doch noch alles auf? Gerd Dennert, der seinerzeit die Sonderkommission leitete, erklärt Ingo Thiel im Polizeipräsidium Mönchengladbach, dass schon damals kurz nach Svens Verschwinden merkwürdige Briefe auftauchten. Alle verfasst von einem Jungen namens Chris. Dieser schrieb, dass es Sven gut gehe und sie auf einer längeren Reise quer durch Europa seien. Für die verzweifelten Eltern, Karin und Karl Norden, waren diese Briefe Zerreißprobe und Hoffnungsschimmer gleichermaßen. Kommissar Dennert glaubte an einen Trittbrettfahrer, denn ein “Chris” konnte in Svens Umfeld nicht ermittelt werden. Plötzlich rissen die Briefsendungen ab – 27 Jahre lang. Nun erhalten die mittlerweile über 70-jährigen Noldens wieder Post von Chris. Nach all den Jahren gestaltet sich die Suche nach Spuren schwierig: Dort, wo Sven das letzte Mal gesehen wurde, hat sich heute der Tagebau Garzweiler ausgedehnt. Eine Mondlandschaft. Ingo Thiel und sein Team versuchen mit großem Aufwand, den Postweg der neuen Briefe nachzuverfolgen. Bei der Überwachung eines Briefkastens können sie schließlich den Briefeschreiber festnehmen – eine Frau. Die ungeheuerliche Geschichte, die nun allmählich ans Licht kommt, erschüttert selbst den erfahrenen Ermittler Ingo Thiel zutiefst.

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